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Große Dateien übertragen: Unsere Auswahl von 4 kostenlosen Diensten

30 Juli 2024

Ihnen ist sicherlich schon passiert, dass Ihr E-Mail-Dienst den Versand zu großer Dateien blockiert. Sie suchen nach einer einfachen Möglichkeit, große Dateien über das Internet zu versenden? Glücklicherweise gibt es unkomplizierte Lösungen, mit denen Sie große Dateien kostenlos übertragen können, ohne sie komprimieren oder in mehrere Teile aufteilen zu müssen.

WeTransfer, SwissTransfer, Smash, TransferNow oder OWL Transfer ermöglichen den Austausch von Dokumenten per Download-Link oder E-Mail-Versand. Allerdings unterscheiden sich diese Plattformen hinsichtlich ihrer Kapazitäten, Funktionen und Nutzungsbedingungen.

Entdecken Sie unsere Auswahl von 5 Diensten für den Transfer großer Dateien sowie deren Vorteile und Einschränkungen.

1. WeTransfer: der Referenzdienst für Dateiübertragungen

Wenn es um den Versand großer Dateien geht, ist WeTransfer meist der erste Name, der einem in den Sinn kommt. Die 2009 in Amsterdam gegründete Plattform bietet einen kostenlosen Tarif, mit dem Dateien bis zu 2 GB übertragen werden können.

Vorteile

  • Besonders einfach zu bedienen: intuitive Benutzeroberfläche, auch für Gelegenheitsnutzer geeignet.
  • Flexible Freigabe: Dateien können direkt per E-Mail versendet oder über einen Link geteilt werden.
  • Mobil verfügbar: Apps für iOS und Android sind verfügbar.
  • Schutz der Übertragungen: Möglichkeit, Transfers mit einem Passwort zu schützen, auch im kostenlosen Tarif.

Nachteile

  • Begrenztes kostenloses Kontingent: insgesamt 3 GB innerhalb von 30 Tagen, was bei regelmäßiger Nutzung schnell zu wenig sein kann.
  • Kurze Verfügbarkeit: Dateien bleiben im kostenlosen Tarif nur bis zu 3 Tage verfügbar.
  • Kostenpflichtige Abonnements erforderlich: Für größere Kapazitäten und zusätzliche Funktionen ist ein kostenpflichtiges Abo notwendig.

2. SwissTransfer: bis zu 50 GB pro Sendung

SwissTransfer wird vom Hosting-Anbieter Infomaniak angeboten. Der Dienst ist vollständig kostenlos und kann ohne Registrierung genutzt werden. Dateien können entweder per E-Mail geteilt oder über einen Freigabelink versendet werden.

Vorteile

  • Bis zu 50 GB pro Transfer: eine besonders attraktive Kapazität für einen kostenlosen Dienst.
  • Keine Registrierung erforderlich: direkte Nutzung im Browser.
  • Hosting in der Schweiz: Dateien werden in den Rechenzentren von Infomaniak gespeichert.
  • Passwortschutz: Zugriff auf Transfers kann eingeschränkt werden.
  • Anpassbare Speicherdauer: bis zu 30 Tage unter bestimmten Bedingungen.
  • Kontrolle der Downloads: maximale Anzahl von Downloads kann festgelegt werden.

Nachteile

  • Bedingte Speicherdauer: Für Transfers mit einer Laufzeit von 30 Tagen kann eine Bestätigung per E-Mail erforderlich sein, um die Verfügbarkeit über den 15. Tag hinaus zu verlängern.
  • Temporärer Transferdienst: SwissTransfer ersetzt keine dauerhafte Speicher- oder Backup-Lösung.

3. Smash: große Dateien ohne feste Größenbegrenzung versenden

Smash wurde 2017 in Lyon gegründet und ist ein französischer Dateiübertragungsdienst. Neben kostenpflichtigen Angeboten steht auch eine kostenlose Version zur Verfügung. Für die Nutzung ist kein Abonnement erforderlich, sodass theoretisch beliebig große Datenmengen übertragen werden können. Ein klarer Vorteil gegenüber dem deutlich bekannteren WeTransfer.

Vorteile

  • Keine strikte Größenbeschränkung: Dateien mit mehr als 2 GB können kostenlos versendet werden.
  • Intuitive Bedienung: Übertragungen lassen sich einfach per Drag-and-Drop vorbereiten.
  • Keine Registrierung erforderlich: sofortige Nutzung möglich.
  • Passwortschutz: bessere Kontrolle über den Dateizugriff.
  • Download-Benachrichtigungen: Nachverfolgung, wann Empfänger die Dateien herunterladen.

Nachteile

  • Warteschlange für Dateien über 2 GB: große Transfers können zusätzliche Verarbeitungszeit benötigen.
  • Begrenzte Verfügbarkeit: Dateien werden im kostenlosen Tarif bis zu 7 Tage gespeichert.
  • Priorisierte Verarbeitung nur für zahlende Kunden: für häufige oder besonders dringende Transfers kann ein kostenpflichtiger Tarif sinnvoll sein.

4. TransferNow: ein französischer Dienst mit Einschränkungen

Trotz seines englisch klingenden Namens ist TransferNow ein französischer Dienst, der 2013 in Paris gegründet wurde. Die Plattform bietet mehrere Tarife, darunter eine kostenlose Version ohne Registrierung.

TransferNow ermöglicht die Erstellung eines Download-Links oder den direkten Versand per E-Mail. Viele geteilte Dateien können zudem in einer Vorschau angezeigt werden. So können Empfänger PDFs und Bilder ansehen oder Audio- und Videodateien direkt streamen.

Vorteile

  • Bis zu 5 GB pro kostenlosem Transfer: ausreichend für viele Anwendungsfälle.
  • Keine Registrierung erforderlich: Dateien lassen sich schnell versenden.
  • Passwortschutz: zusätzliche Sicherheit für geteilte Dokumente.
  • Dateivorschau: praktisch für Dokumente, Bilder und Medieninhalte.
  • Verschlüsselte Übertragungen: laut Anbieter kommen Schutzmechanismen wie TLS und AES-256 zum Einsatz.

Nachteile

  • 5-GB-Grenze im kostenlosen Tarif: kann für besonders große Dateien unzureichend sein.
  • Maximale Speicherdauer von 7 Tagen: Dateien müssen vor Ablauf heruntergeladen werden.
  • Erweiterte Funktionen kostenpflichtig: Mehr Kapazität, Individualisierung und Verwaltungsfunktionen erfordern ein Abonnement.

5. OWL Transfer: datenschutzorientierter Dateiaustausch

Möchten Sie große Dateien versenden und gleichzeitig die Kontrolle über deren Zugriff behalten? OWL Transfer wurde in Frankreich entwickelt und bietet einen kostenlosen Tarif ohne Registrierung sowie kostenpflichtige Optionen für größere Datenmengen und erweiterte Verschlüsselung. Der Fokus liegt auf Datenschutz und Vertraulichkeit, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld.

Vorteile

  • Einfache Nutzung: Dateien oder Ordner per Drag-and-Drop hochladen, Empfänger angeben und Transfer starten.
  • Hoher Schutz der Dateien: TLS-Verschlüsselung während der Übertragung und AES-256 für die Speicherung. Zusätzlich kann der Zugriff per Passwort geschützt werden. Optional steht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (PGP) mit individuellen privaten Schlüsseln zur Verfügung.
  • OneTimeView-Modus: Empfänger können PDFs oder Videos direkt im Browser ansehen. Nach dem ersten Aufruf wird der Link ungültig. Praktisch, um die Weiterverbreitung sensibler Inhalte einzuschränken.
  • Großzügige Freikontingente: 5 GB innerhalb von 30 Tagen ohne Konto oder 10 GB mit einem kostenlosen Konto.

Nachteile

  • Dateien werden in den kostenlosen Tarifen nur 7 Tage gespeichert.
  • Der OneTimeView-Modus erfordert ein Konto und ist im kostenlosen Tarif auf einen Versand innerhalb von 30 Tagen begrenzt.

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